Der Herner Caritasverband hat am Mittwoch, 4. März 2026, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz begrüßt. Begleitet wurde der Erzbischof von Esther van Bebber, Direktorin des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn. Ziel des Besuchs war es, einen Einblick in die vielfältigen Unterstützungsangebote für ältere Menschen in Herne zu erhalten und sich über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven auszutauschen.
Nach der Begrüßung durch Caritas-Vorstand Ansgar Montag berichteten Mitarbeitende verschiedener Fachdienste aus ihrer täglichen Arbeit. Vertreter:innen des Entlassmanagements im St. Anna-Hospital, der Ambulanten Pflege und Sozialstationen, der Soforthilfe Herne, der Offenen Altenarbeit und Caritaskoordination, der Beratung Kur und Erholung, der Seniorenwohngemeinschaften im Albert-Schweitzer-Haus sowie des Quartiersbüros Wanne-Eickel stellten ihre Aufgaben vor und erläuterten ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie die Versorgung älterer Menschen in Herne gewährleistet werden kann. Anhand des beispielhaften Versorgungswegs eines Ehepaares wurde deutlich, wie unterschiedliche Hilfen ineinandergreifen – vom Übergang aus dem Krankenhaus in die häusliche Versorgung über ambulante Pflegeleistungen bis hin zu sozialen Begegnungsangeboten und alternativen Wohnformen.
Dabei wurde sichtbar, wie wichtig die enge Vernetzung der verschiedenen Dienste und Kooperationspartner ist, um ältere Menschen individuell und bedarfsgerecht zu unterstützen und ihnen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Zugleich berichteten die Mitarbeitenden auch von aktuellen Herausforderungen, etwa steigenden Unterstützungsbedarfen, wachsender Einsamkeit im Alter und dem Fachkräftemangel in der Pflege.
„Wir sind dankbar, dass sich Erzbischof Dr. Bentz heute Zeit genommen und so viel Interesse an unserer Arbeit gezeigt hat“, sagte Caritas-Vorstand Ansgar Montag. „In den Gesprächen wurde deutlich, mit wie viel Engagement und Herzblut unsere Mitarbeitenden für die Menschen im Einsatz sind und wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste im Sozialraum ist.“