In nächster Nähe Nachbarschaft und Gemeinschaft leben und erleben. Wer wünscht sich das nicht für das Viertel, in dem er lebt? Mit Blick auf den demografischen Wandel in Herne keine leichte Aufgabe. Rund 40 % der Herner Bevölkerung sind heute über 60 Jahre alt. Unabhängig von Alter, Kultur, Hautfarbe, und Gesinnung eint alle der Wunsch, in ihrer Wohnung und in ihrem jeweiligen Stadtteil möglichst lange leben zu können.
Diesen Wunsch hat sich unsere Quartiersarbeit zur Aufgabe gemacht. Vorrangige Ziele sind, beste Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität in allen Lebensphasen zu schaffen und ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen, bis ins hohe Alter und ohne Barrieren für die gesellschaftliche Teilhabe.
Und wenn Sie einfach mal Lust auf ein positives und respektvolles Miteinander haben, sind Sie selbstverständlich „Herzlich willkommen“.
Quartiersbüro Herne-Mitte
Viktor-Reuter-Straße 1
44623 Herne
Quartiersbüro Wanne-Eickel
Hauptstraße 208
44649 Herne
In unseren Quartiersbüros in zentraler Lage direkt im STADTHAUS in Herne-Mitte und am Buschmannshof in Wanne-Eickel finden Menschen Unterstützung und Beratung für alle Lebenslagen. Gleichzeitig sind die Quartiersbüros Anlaufstellen für alle Hernerinnen und Herner, die ihren eigenen Stadtteil aktiv mitgestalten möchten und einen Austausch wünschen auf die Frage: „Wie kann ich und wie möchte ich in Herne leben und alt werden?“
Wir greifen die Ideen und Wünsche der Menschen auf und initiieren und realisieren daraus Projekte, die langfristig die Lebensbedingungen der Menschen verbessern können. Hierzu stehen wir im ständigen Austausch mit den verschiedenen Akteur:innen der Stadt Herne.
Nicht nur ältere, auch immer mehr jüngere Menschen beschäftigt das Thema „Wie werde ich im Alter leben?“ Ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld auch bei vorhandener Unterstützungs- oder Pflegebedürftigkeit – ohne Barrieren für die gesellschaftliche Teilhabe – sollte so lange wie möglich erhalten bleiben.
Vor diesem Hintergrund startet in Herne unser Projekt „Gemeinsam älter werden“. Hier werden neben Beratungen zu unterschiedlichen Themen, wie z. B. Gesundheit, Sport, Kultur, Engagement und die Gestaltung des Sozialraums, niederschwellige Angebote entwickelt, implementiert und stärker vernetzt. Um auch die Herner Bürger*innen aus Stadtrandgebieten besser einbeziehen und unterstützen zu können, müssen Bedarfe direkt vor Ort geklärt werden. Das Projektteam des Quartiersbüros wird die Arbeit auf das gesamte Stadtgebiet durch aufsuchende und mobile Arbeit stadtteilorientiert ausweiten.
Ansprechpartnerinnen: Ulrike Lange (Projektleitung), 02323 92960-934 und 0176 11928-265, und Emine Ertan, 02323 92960-934
Projektförderung:
Viele ältere Menschen - insbesondere mit geringem Zugang zu Bildungs- und Gesundheitsinformationen - stehen vor der Herausforderung, sich in einer zunehmend digitalisierten und komplexen Gesellschaft zurechtzufinden. Gleichzeitig nehmen soziale Isolation und Einsamkeit im Alter zu. Viele Senior:innen wünschen sich daher Orte der Begegnung, Orientierung und Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Vor diesem Hintergrund startete in Wanne-Eickel das Projekt "Lebensraum Lernen". Es hat das Ziel, niedrigschwellige Angebote für Senior:innen zu schaffen, die bisher nur eingeschränkt Zugang zu entsprechenden Angeboten haben. Das vielfältige Programm umfasst Themen wie
und vieles mehr. Die Angebote werden gemeinsam mit lokalen Partner:innen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich sowie mit engagierten Bürger:innen entwickelt und umgesetzt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Begegnung und generationsübergreifendem Austausch. Gemeinsame Lern- und Begegnungsformate bringen junge und ältere Menschen zusammen, stärken soziale Netzwerke im Quartier und wirken Einsamkeit entgegen.
Das Projekt "Lebenraum Lernen" stärkt damit die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen, unterstütz ihre körperliche und mentale Gesundheit und schafft einen zentralen Ort für lebenslanges Lerne im Stadtteil.
Ansprechpersonen: Ayse Ünal, 02323 92960-695, Fadi Klesli, 02323 92960-694 und Paul Amann, 02323 92960-693
Projektförderung: